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Zu viel Wasser für die ,Olympiade‘

Zeitungsartikel vom Max Lazar WAZ Bottrop am 20/7/2009(Foto Dennis Straßmeier). Kinder und Betreuer trotzen dem Wetter und stellen an der Droste-Hülshoff-Grundschule ein Alternativprogramm rund ums Zaubern auf die Beine.

Zu viel Wasser von oben gab es am gestrigen Montag für die „Wasserolympiade” an der Droste-Hülshoff-Grundschule. Kurzerhand wurde ein alternatives Programm auf die Beine gestellt, an dessen Ende sich alle zufrieden zeigten.

Zu Beginn der dritten Ferienwoche stand auf dem Sommer-Stundenplan der Droste-Hülshoff-, der Paulschule und der Grundschule Welheim eine gemeinsame Wasserolympiade. Abschließend sollte Kinderzauberer Michael Prescler alias „Liar” auf der Bühne stehen.

Zauberstab und Verkleidung

Weil das Wetter den Veranstaltern um Mareike Speck, Leiterin des offenen Ganztags an der Droste-Hülshoff-Schule, aber einen Strich durch die Rechnung machte, fiel die Wasserolympiade sprichwörtlich ins Wasser. Stattdessen wurde den Schülern ein Tag rund ums Zaubern angeboten. „Wir haben mit den Kindern Zauberstäbe gebastelt und sie als Zauberer verkleidet”, erzählt Mareike Speck.

Die Diplom-Pädagogin bleibt angesichts der Wetter-Kapriolen gelassen: „Das ist natürlich schade, aber wir haben auch so eine Menge Spaß”, berichtet sie vom Zaubertag mit ihren Kindern.

Liar als Kinderzauberer bei der Olympiade

Bereits zuvor wurde dem Nachwuchs ein abwechslungsreiches Programm angeboten. „Mir haben das Sealife und das Legoland am besten gefallen”, erzählt die achtjährige Lisa. Aber nicht nur große Ausflüge standen auf dem Programm. „Wir haben auch hier vor Ort mit den Kindern gebastelt, gespielt und gemeinsam gekocht”, erzählt Mareike Speck.


Kinder wollen ihre Freunde treffen

Was ihr besonders auffällt ist, dass auch Kinder teilnahmen, deren Eltern Urlaub haben. „Obwohl die Eltern zu Hause sind, wollen die Kinder unbedingt zu uns und ihre Freunde treffen”, erzählt sie.

Den gestrigen Tag beendete Zauberer „Liar” mit seiner spannenden Schau. Die knapp 60 Kinder spendeten großen Applaus und machten mit Freude mit. So konnte der neunjährige Nils sein magisches Talent auf der Bühne unter Beweis stellen. „Schwubbeldiwupp, Kartoffelsupp” – und die zwei Bälle, die zuvor noch der Zauberer in seiner Hand hielt, befanden sich beim völlig beeindruckten Grundschüler.